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Claus Stephani
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Claus Stephani (* 25. Juli 1938 in BraČov) ist ein deutscher Schriftsteller, Ethnologe und Journalist.
Contents
⢠Leben
⢠Belletristik
⢠Oral History
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Weil Claus Stephani nach Beendigung der Grundschule (1952) wegen âungesunder sozialer Herkunftâ (rumänisch origine socialÄ nesÄnÄtoasÄ, wie es im kommunistischen Kaderjargon hieĂ) am Tagesgymnasium nicht angenommen wurde (wie damals auch andere AngehĂśrige der ehemaligen Kronstädter Bourgeoisie), musste er 1952â1958 das Abendgymnasium besuchen. Grund dieser sozialen Diskriminierung: Sein GroĂvater mĂźtterlicherseits (in Czernowitz) war Ăśsterreichischer Offizier und sein GroĂvater väterlicherseits in Hermannstadt, Karl Johann Stephani, sei GroĂgrundbesitzer gewesen. Diese Stigmatisierung und Ausgrenzung betraf damals alle AngehĂśrigen der ehemaligen rumäniendeutschen Bourgeoisie und des Stadtadels. Bedingung war nach den damaligen Bestimmungen die Vorweisung einer Arbeitsstelle. Folglich wurde er gezwungen, schon mit 15 Jahren als Elektriker, Maurer und Maschinensetzer zu arbeiten.
Zwischen 1960 und 1965 studierte Stephani Germanistik und Rumänistik an der Universität C. I. Parhon, Bukarest. Wegen Verweigerung zur Mitarbeit beim rumänischen Geheimdienst Securitate wurde er 1962 von der Universität exmatrikuliert und schloss danach sein Studium am Pädagogischen Institut ab. Er arbeitete kurzfristig als Deutschlehrer und Kustos im Kunstmuseum Simu in Bukarest. Zwischen 1967 und 1983 war er zunächst als Redakteur und von 1985 bis 1990 als stellvertretender Chefredakteur der deutschsprachigen Zeitschrift Neue Literatur (herausgegeben vom Rumänischen Schriftstellerverband) tätig. Als Redakteur konnte er 1978â1983 im Fernkurs an der Bukarester Journalistikfakultät der Academia âČtefan Gheorghiuâ studieren.cite-ref-vita-1-0[1]
Stephani debĂźtierte 1969 mit dem Gedichtband âFrage der Conchaâ; 1975 erschien sein erster Prosaband mit satirischen Kurzgeschichten âDas Saurierfestâ.
Ab Oktober 1966 war er Leiter des Bukarester Deutschen Literaturkreises, der zweimal im Monat seine ZusammenkĂźnfte im Schriftstellerhaus âMihail Sadoveanuâ (Casa Scriitorilor M. Sadoveanu) abhielt.
1968, zu Beginn der vermeintlichen âTauwetterperiodeâ, als zahlreiche Intellektuelle, KĂźnstler und Schriftsteller aus Ăberzeugung in die Rumänische Kommunistische Partei eintraten, in der Hoffnung, dass nun ein âSozialismus mit menschlichem Angesichtâ folgen werde, entschloss sich auch Stephani zu diesem Schritt und wurde Mitglied der Rumänischen Kommunistischen Partei. Anfang März 1989 trat er aus Protest wieder aus.cite-ref-vita-1-1[1]
Ab 1968 und während der 1970er und 1980er Jahre unternahm Stephani zahlreiche Feldforschungen in SiebenbĂźrgen, nach Marmatien (Kreis MaramureČ), im Sathmarer Land (Kreis Satu Mare) und in der Bukowina, um die Erzählfolklore der hier lebenden Deutschen und Juden auf Tonband aufzuzeichnen. Die meisten der damals etwa 2000 registrierten Texte erschienen dann im Laufe der Jahre in rund 30 Bänden mit Oral History, Lebensgeschichten, wissenschaftlichen Märchen- und Sagensammlungen und fanden ihren Niederschlag manchmal auch in seinem belletristischen Werk.
1971â1976 leitete Stephani den von ihm gegrĂźndeten âPoesie-Clubâ im Bukarester deutschen Kulturhaus âFriedrich Schillerâ. Damals brachte er auch die erste und einzige Publikation, die nicht der Zensur unterstand, heraus â die Novum-Hefte des Poesie-Clubs. Sie wurden nach zweijährigem Erscheinen 1973 von den BehĂśrden verboten.cite-ref-vita-1-2[1]cite-ref-2[2]
Als Leiter der deutschen Abteilung der Bukarester Volksuniversität (Universitatea Populara) in den Jahren 1973 bis 1978 wirkte er als Dozent in den Fachbereichen Volkskunde und Geschichte der modernen Kunst.
Als später die Schikanen der offiziell nicht mehr existierenden Zensur und der BehĂśrden immer unerträglicher wurden, stellte Stephani im April 1989 mit seiner Familie den Antrag zur endgĂźltigen Ausreise in die BRD. Erst nach der Wende durfte er im April 1990 emigrieren. Danach In MĂźnchen wurde er wissenschaftlicher Angestellter im Bayerischen Nationalmuseum, freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, freier Schriftsteller, Ethnologe und Kunsthistoriker. Gleichzeitig belegte er ein Studium der Europäischen Ethnologie, der Kommunikationswissenschaften und der modernen deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität MĂźnchen, wo er 1995 mit dem Thema âDas Wassertal in Ostmarmatien. Erzählvorgang und Erzählfunktion in einem multikulturellen, gemischtethnischen Gebiet, dargestellt am Beispiel der Volksmärchenâ zum Dr. phil. promoviert wurde.
Er war 1992â2011 Vorsitzender der von ihm gegrĂźndeten Kommission fĂźr OstjĂźdische Volkskunde in der DGV e. V. BuchverĂśffentlichungen hat er in Rumänien, Deutschland, Ăsterreich, Italien, Polencite-ref-3[3], Mazedoniencite-ref-4[4], in der Schweiz, und in den USA.
Kontroverse um Anwerbung und Mitarbeit als IM der Securitate
Im Zuge der Diskussion um die Mitarbeit des Schriftstellers Oskar Pastior beim rumänischen Geheimdienst Securitate berichtete Stephani in seinem FAZ-Beitrag âSchwester LĂźge, Bruder Schmerzâcite-ref-faz-217191572901-5-0[5] von seiner eigenen Anwerbung und Tätigkeit als IM âMircea Mogaâ. Er habe in Bukarest (nach zahlreichen Anträgen an die CNSAS) schlieĂlich im August 2010 seine Akte 1961â1968/69 einsehen kĂśnnen, die âgesäubertâ und unvollständig gewesen sei. Am 30. Mai 1961 sei er verhaftet worden, um als Spitzel angeworben zu werden. Unter Androhung von Haft habe er die diktierte Verpflichtungserklärung unterschrieben. Er habe sich konkreten Erpressungsversuchen zur Zusammenarbeit widersetzt. Auf seiner Homepage fĂźhrt Stephani an, dass auf dem Deckblatt seiner Personalakte 1961â1968/69 (âDosar personalâ R 203049) der Vermerk: âRefuz colaborareâ (deutsch: âVerweigerung der Mitarbeitâ) deutlich zu lesen ist.cite-ref-6[6]cite-ref-pranger-7-0[7] Vor dem Staatsexamen weigerte er sich erneut, als IM zu arbeiten, so dass er damals ohne Diplom blieb.
Er habe insgesamt drei handschriftliche Berichte geschrieben. Diese von ihm irrtĂźmlich gemachte Aussage hat er mittlerweile auf seiner Homepage korrigiert und aufgezeigt, dass diese drei Handschriften keine Berichte sind, sondern: die erwähnte âVerpflichtungserklärungâ, die erzwungene Liste von Verwandten, Freunden und Bekannten sowie eine positive Charakterisierung eines Freundes, der den Pass fĂźr eine Auslandsreise beantragt hatte.cite-ref-pranger-7-1[7]
Die Securitate sei bereits 1963 zu dem Schluss gekommen, dass Stephani dem Geheimdienst nicht nĂźtzlich sei und habe ihn deshalb âwegen Unaufrichtigkeitâ ausgeschlossen. Die maschinenschriftlichen Berichte mit der ebenfalls maschinenschriftlichen Signatur âss Mogaâ und dem Namen des Offiziers stammten nicht von ihm. âMircea Mogaâ sei eine Attrappe und als solche eine Fratze der Rache wie jene der âCristinaâ.cite-ref-8[8]
Stephani schlieĂt mit den Worten, dass sein FAZ-Beitrag vielleicht âzu differenzierterem Denken, Nachdenken und Ăberdenken anregen [wird] â bevor jemand im Schnellverfahren von selbsternannten Richtern Ăśffentlich beurteilt und verurteilt wird.â
Postwendend empĂśrte sich die Literaturnobelpreisträgerin Herta MĂźller in dem Protestschreiben âDie Fortsetzung der Verleumdungâcite-ref-9[9] gegen Stephanis Aussage, ââMircea Mogaâ sei eine Attrappe und als solche eine Fratze der Rache wie jene der âCristinaââ. Er habe damit âeinen Vergleich zwischen seiner Täterakte und der Opferakte Herta MĂźllers gezogenâ, die sie im Essay âCristina und ihre Attrappe. Was (nicht) in den Akten der Securitate stehtâ 2009 verĂśffentlicht hatte. Dort beschreibe sie âdie Verleumdungsstrategie der Securitateâ, insbesondere da mehrfach in ihrem beruflichen und persĂśnlichen Umfeld der Verdacht gestreut wurde, sie sei ein Spitzel. âAber wie kommt Claus Stephani dazu, seine Spitzeltätigkeit mit dieser Attrappe auf eine Stufe zu stellen?â Stephani habe ferner gegenĂźber den Bespitzelten bis heute kein Bedauern geäuĂert. Diese und weitere schwerwiegenden pauschalen VorwĂźrfe wie z. B. âClaus Stephani, mir bekannt als einer der eifrigsten Spitzel der Securitate...â oder: âIch bin von Leuten wie ihm denunziert und verleugnet worden.â hat MĂźller nicht belegt.
Um Stephanis angebliche IM-Tätigkeit in den 1970er und 1980er Jahren als âMogaâ zu âbeweisenâ, hatte William Totok schon im August 2010 ein Dokument, betitelt âNOTAâ, verĂśffentlicht mit dem Kommentar, dieses sei eine Analyse der staatsfeindlichen Gedicht-Texte der Autoren der Aktionsgruppe Banat, erschienen in der Zeitschrift Neue Literatur, Heft Nr. 4, (wo Stephani selbst viele Jahre als Redakteur tätig war). Diese âNOTAâ, ausgestellt vom rumänischen Innenministerium, ist ein drei Seiten langes Dokument ohne Datum, Text und Unterschrift âMogaâ sind auf der Maschine geschrieben.Die Neue Literatur (Nr. 4/1974) im Visier der Securitate, in:cite-ref-10[10] Peter Motzan (IKGS) erhob auf einer Tagung (November 2010)cite-ref-11[11] ebenfalls den Vorwurf, Stephani sei der Spitzel mit Decknamen 'Moga' gewesen. Er verwies auf einen Beitrag von William Totok,cite-ref-12[12] der aus Gesprächsaufzeichnungen mit dem FĂźhrungsoffizier und AuszĂźgen aus anderen Opferakten zweifelsfrei Stephanis Tätigkeit fĂźr die Securitate belege.cite-ref-13[13]
In seiner Entgegnung âWer war eigentlich IM âMogaâ?âcite-ref-14[14] weist Stephani diese VorwĂźrfe zurĂźck: Warum sollte er jene Zeitschrift, fĂźr die er damals als Redakteur arbeitete, durch eine äuĂerst systemkritische Analyse gefährden, so dass sie eventuell verboten wĂźrde. Im selben Jahr, 1974, habe er die Anthologie âBefragung heute. Junge deutsche Lyrik in Rumänienâcite-ref-15[15] herausgebracht. Warum sollte er fĂźnf seiner Autoren, die er gefĂśrdert habe, denunzieren. AuĂerdem verantwortete primär die Zensur fĂźr jeden publizierten Text. Jener âMogaâ sei nicht er. Er schloss seine Stellungnahme mit den Worten: âAufgrund solcher 'Beweise', die nur maschinegeschrieben vorliegen, nun eine medienweite Kampagne loszutreten, ist unverantwortlich.â
Weiter fĂźhrt Stephani aus, dass der von Motzan zitierte Securitate-Rapport (NotÄ-Raport, 1976) Ăźber drei namentlich genannte Redaktionsmitglieder der Zeitschrift Neue Literatur berichte, darunter auch Ăźber ihn, Claus Stephani. Motzans Behauptung, oben genannter Bericht (1976) soll die ErĂśffnung des operativen Vorgangs der Securitate gegen ihn (Motzan) und damit seine persĂśnliche Beschattung verursacht haben, widerlegt Stephani: Motzan stand laut eigener Aussage bereits seit 1969 unter Beobachtung der Securitate. In Motzans Beitrag ist zu lesen: âIm Zeitraum 1971â1989 haben 32 IMâs Ăźber mein ereignisarmes Dasein âreferiertâ, die meisten verfassten ihre Berichte in Handschrift. [...]âcite-ref-16[16]
Der Schriftsteller Richard Wagner wies die Stellungnahme Stephanis zurĂźck. Er stĂźtzte sich dabei auf ein Antwortschreiben der CNSAS-BehĂśrde, das er auf Anfrage erhalten hatte und in dem ihm mitgeteilt wurde, dass der Deckname âMarinâ Claus Stephani zugeschrieben sei. Nachfolgende Bekanntmachung Wagners in der hjs-online vom 3. Februar 2011: â25. Januar 2011. Das Kollegium des Landesrates fĂźr das Studium der Securitateakten (CNSAS) enttarnt die Identität des inoffiziellen Mitarbeiters mit dem Decknamen âMarinâ als Claus Stephani.â musste jedoch gemäà Gerichtsbeschluss am 8. März 2011 gelĂśscht werden.cite-ref-17[17]
Die Mitteilung an Wagner, dass Claus Stephani unter dem Codenamen âMarinâ gefĂźhrt wurde, ist de facto keine âEnttarnungâ. Von diesem Codenamen erfuhr Stephani selbst zum ersten Mal im November 2010.cite-ref-18[18]
In einem Presse-Interview erklärte Germina Nagat, Leiterin der Direktion fĂźr ĂberprĂźfungen in der CNSAS: âIch wiederhole: Die CNSAS-BehĂśrde urteilt nicht und schreibt auch niemandem diese Eigenschaft [des Kollaborateurs] zu [...].âcite-ref-19[19]
Auf seiner Homepage gibt Stephani bekannt, dass er bei der CNSAS-BehĂśrde in Bukarest bisher nur seine Akte 1961â1968/69 einsehen durfte. Seine Akte 1970â1989 wird ihm, trotz wiederholter Anträge (insgesamt 26 Gesuche), verweigert.cite-ref-pranger-7-2[7]
Gegen die Behauptungen, er sei in den 1970er und 1980er Jahren fĂźr die Securitate tätig gewesen, hat Stephani vor Gericht geklagt: Gegen Stefan Sienerth (IKGS), gegen Richard Wagner und gegen die âSiebenbĂźrgische Zeitungâ (MĂźnchen). Sowohl vom Landesgericht MĂźnchen I als auch vom Oberlandesgericht MĂźnchen wurde ihm in allen Verfahren Recht gegeben.cite-ref-20[20]
Der Schriftsteller und BĂźrgerrechtler Lutz Rathenow sah in dieser rumäniendeutschen Debatte Ăźber die Securitate-Vergangenheit eine âMischung aus Aufklärungsversuch und Desinformationseifer. [...] Da wĂźnschte man sich schon deutsche Verhältnisse und Sachgutachten einer halbwegs verlässlich arbeitenden BehĂśrde. Und wir ahnen erst einmal, wie richtig der deutsche Weg war, die Akteneinsicht nicht in dieser Art der Privatisierung versacken zu lassen.âcite-ref-21[21]
Publikationen (Auswahl)
Belletristik
⢠Vor dem letzten Augenblick. Erzählungen aus verschwiegenen Zeiten. (Winsener Hefte: 35), Literaturverlag Hans Boldt: Winsen/Luhe 2012. ISBN 978-3-928788-74-8.
⢠Jaldat Haprachim. Ăbersetzung ins Hebräische und Anmerkungen von Jonathan Nieraad. Dorit Keren Publishing: Tel Aviv, 2017. ISBN 978-965-7158-39-5.
⢠Kobieta, ktĂłrÄ
porwaĹ wiatr. Ăbersetzung ins Polnische des Romans âBlumenkindâ. Nasza KsiÄgarnia: Warszawa, 2012. ISBN 83-10-11896-1.
⢠Copil din flori. Ăbersetzung ins Rumänische von Alexandra Hosu. Hasefer: Bukarest 2011. ISBN 978-973-630-240-4.
⢠Die seltsame SĂźĂe der Gastlichkeit. Geschichten aus SiebenbĂźrgen. (Winsener Hefte: 25), Literaturverlag Hans Boldt: Winsen/Luhe, 2007. ISBN 978-3-928788-63-2.
⢠Stunde der Wahrheit. Erzählungen. Literaturverlag Hans Boldt: Winsen/Luhe, 2007. ISBN 978-3-928788-61-8.
⢠DrauĂen singt Dorkia. Lyrische Marginalien. Kriterion Verlag: Bukarest 1985.
⢠Manchmal im Ostwind. Roman. Kriterion Verlag: Bukarest 1977
⢠Ruf ins offene Land. Lyrische Texte. Kriterion Verlag: Bukarest 1975
⢠Befragung heute. Junge deutsche Lyrik in Rumänien (Hg.). Kriterion Verlag: Bukarest 1974
⢠Das Saurierfest. Satirische Prosa. Kriterion Verlag: Bukarest 1970
⢠Frage der Concha. Gedichte. Jugendverlag: Bukarest 1969
Wissenschaftliche Märchen- und Sagensammlungen
⢠Ostjßdische Märchen (Reihe: Die Märchen der Weltliteratur). Eugen Diederichs Verlag: Mßnchen 1998. ISBN 3-424-01397-8. Seit 2014 als E-Book (Kindle Edition) bei Random House Bertelsmann.cite-ref-28[28] ISBN 978-3-641-13938-4.
⢠ĐŃикаСни на овŃоиŃĐľ Од иŃŃĐžŃна ĐвŃОпа. ĐŃиŃодиН ĐНаŃŃ Đ¨ŃĐľŃани. ĐŃовОд Од гоŃПанŃки ĐĄŃĐľŃан ХиПОвŃки. ĐгНодаНО: ХкОпŃĐľ, 2010. Ăbersetzung ins Mazedonische.cite-ref-29[29] ISBN 978-9989-686-38-2.
⢠Basme evreieČti. Culese pe meleagurile CarpČilor. Ăbersetzung ins Rumänische von Ruxandra G. Hosu. Hasefer: Bukarest, 2004 (ISBN 973-630-054-4); und die zweisprachige Ausgabe (rumänisch-deutsch): Aaron cel curajos. Povestiri populare evreieČti din zona CarpaČilor. / Vom mutigen Aaron. JĂźdische Geschichten aus den Karpaten. Ăbersetzung R. G. Hosu. Hasefer: Bukarest, 2008 (ISBN 978-973-630-171-1).
⢠Fiabe e leggende ebraiche. Traduzione di Eleonora Marcello. Newton & Compton Editori: Roma, 2001, ISBN 88-8289-628-5, und Edizione Mondolibri: Milano, 2006.
⢠Sagen der Rumäniendeutschen. Eugen Diederichs Verlag: Mßnchen 1994. ISBN 3-424-01224-6.
⢠Märchen der Rumäniendeutschen. (Reihe: Die Märchen der Weltliteratur). Eugen Diederichs Verlag: Mßnchen 1991. ISBN 3-424-01047-2.
⢠Zipser Mära und KaĂka. (Schriftenreihe der Kommission fĂźr ostdeutsche Volkskunde in der DGV e. V.: Bd. 43). N. G. Elwert Verlag: Marburg 1989. ISBN 3-7708-0921-1.
⢠Das Mädchen aus dem Wald. Märchen, Sagen und Ortsgeschichten. Ion CreangÄ Verlag: Bukarest 1985
⢠The Maiden of the Forest. Legends, Tales and Local History of Bukovina. Translated by Sophie A. Welisch. Published by The Bukovina Society of the Americas: Ellis/Kansas, 2008.
⢠Volksgut der Sathmarschwaben. (Schriftenreihe der Kommission fßr ostdeutsche Volkskunde in der DGV e. V.: Bd. 32). N. G. Elwert Verlag: Marburg 1985. ISBN 3-7708-0814-2.
⢠Volkserzählungen der Zipser in Nordrumänien. (Schriftenreihe der Kommission fßr ostdeutsche Volkskunde in der DGV e. V.: Bd. 29). N. G. Elwert Verlag: Marburg 1983. ISBN 3-7708-0758-8.
⢠Die Sonnenpferde. Volkserzählungen aus dem Zekescher Land. Ion CreangÄ Verlag: Bukarest 1983
⢠Jßdische Hirtengeschichten aus dem Wischauer Land (Ostmarmatien). Edition Karpaten: Ravensburg, 1983
⢠Eichen am Weg. Volkserzählungen der Deutschen aus Rumänien. Dacia Verlag: Cluj-Napoca, 1982
⢠Das goldene Horn. Sächsische Sagen und Ortsgeschichten aus dem NĂśsnerland. Ion CreangÄ Verlag: Bukarest 1982
⢠Zipser Volkserzählungen aus der Maramuresch, der Sßdbukowina und dem NÜsner Land. Kriterion Verlag: Bukarest 1981
⢠Tal der stummen Geigen. Volkserzählungen aus dem Oascher und Sathmarer Land. Ion CreangÄ Verlag: Bukarest 1979
⢠Die steinernen Blumen. Burzenländer sächsische Sagen und Ortsgeschichten. Ion CreangÄ Verlag: Bukarest 1977
Oral History
⢠Sathmarschwäbische Lebensgeschichten. (Schriftenreihe der Kommission fßr ostdeutsche Volkskunde in der Deutschen Gesellschaft fßr Volkskunde e. V.: Bd. 66) N. G. Elwert Verlag: Marburg 1993. ISBN 3-7708-1019-8.
⢠Niemandmensch. Bericht einer Gedemßtigten. (dtv-Sachbuch; 30324). Deutscher Taschenbuch Verlag: Mßnchen 1992. ISBN 3-423-30324-7.
⢠Frauen im Wassertal. Rumäniendeutsche Frauen erzählen. Lebensprotokolle aus Ostmarmatien. (dtv-Sachbuch; 11255) Deutscher Taschenbuch Verlag: Mßnchen 1990. ISBN 3-423-11255-7.
⢠Wie das Wiesengras im Wind. Frauenschicksale. Protokolle. Dacia Verlag: Cluj-Napoca, 1986
⢠Es war immer Arbeit im Holz. Ein Tag im Leben des Anton Joseph Langenthaler (V). Lebensbericht aus Mariensee/Cârlibaba. In: Neue Literatur (Bukarest), 27/1, 1976, S. 61â64.
⢠Das tägliche Brot (VI). Ein Tag im Leben des P.M. [Paul Moser, WeiĂbäcker, Rosenau/RâČnov]. In. Neue Literatur (Bukarest), 27/2, Febr. 1976, S. 43â46.
⢠Ich muss sehr schnell arbeiten (VII). Ein Tag im Leben des M.Sch. [Michael Schindler, Facharbeiter, Schirkanyen/Čercaia]. In: Neue Literatur (Bukarest), 27/3, März 1976, S. 50â53.
⢠Zehn oder zwĂślf Stunden unterwegs (VIII). Ein Tag im Leben des O.-E.Sch. [Otto-Eberhard Schuster, Facharbeiter, Bistritz/BistriČa]. In: Neue Literatur (Bukarest), 27/4, April 1976, S. 44â46.
⢠Jetzt lern ich noch ein Handwerk (IX). Ein Tag im Leben des W.B. [Wilhelm Bartesch, Glaser, Kronstadt/BraČov]. In: Neue Literatur (Bukarest), 27/6, Juni 1976, S. 45â48.
⢠Ich lern nämlich fĂźr die Meisterschule (X). Ein Tag im Leben des K.H. [Karl Heilmann, Schlosser, Hermannstadt]. In: Neue Literatur (Bukarest), 27/7, Juli 1976, S. 62â65.
⢠Wenn die Kinder dich beim Tor begrĂźĂen (XI). Ein Tag im Leben des H.M. [Hans Moser, Spezialschlosser, Tartlau/Prejmer]. In: Neue Literatur (Bukarest), 27/8, Aug. 1976, S. 24â27.
⢠Wenn ich von meiner Arbeit sprech (XII). Ein Tag im Leben des J.H. [Josef Hagel, Forstbaustellenleiter, Oberwischau/ViČeu de Sus]. In: Neue Literatur (Bukarest), 27/9, Sept. 1976, S. 15â19.
⢠Kann man das erzählen âŚ? (I). Ein Tag im Leben des E.M. [Ewalt Metter, MĂśbeltischler, Zeiden/Codlea]. In: Neue Literatur (Bukarest), 26/8, Aug. 1975, S. 5â9.
⢠Jeder hat seine Gedanken (II). Ein Tag im Leben des W.T. [Willi TheiĂ, Kesselschmied, Hermannstadt/Sibiu]. In: Neue Literatur (Bukarest), 26/9, Sept. 1975, S. 24â28.
⢠Das sind nur meine Ideen (III). J.B. erzählt Ăźber seine RĂźckkehr nach GroĂpold [Joseph Bacher, Kellermeister, GroĂpold/Apoldu de Sus]. In: Neue Literatur (Bukarest), 26/11, Nov. 1975, S. 75â79.
⢠Die Kunst ist mein zweites Fach (IV). Ein Tag im Leben des R.K. [Rudi Karlicek, Eisendreher, Reschitz/ReČiČa]. In: Neue Literatur (Bukarest), 26/12, Dez. 1975, S. 52â56.
⢠Erfragte Wege. Zipser Texte aus der Sßdbukowina. Kriterion Verlag: Bukarest 1975
⢠Oben im Wassertal. Eine Zipser Chronik. Kriterion Verlag: Bukarest 1970
Volkskunde, Kunstgeschichte
⢠âGrĂźne Mutter Bukowinaâ. Deutsch-jĂźdische Schriftsteller der Bukowina. Eine Dokumentation in Handschriften, BĂźchern und Bildern. Katalog. Haus des Deutschen Ostens: MĂźnchen 2010. ISBN 978-3-927977-27-3.
⢠Rßckkehr zur Tradition. Aspekte der Wandlung von Identität und Lebensweise im rumänischen Judentum nach der Wende 1990. In: Freiburger Sozialanthropologische Studien, hg. von Christian Giordano (Universität Fribourg, Schweiz), 2008.
⢠Das Bild des Juden in der modernen Malerei. Eine Einfßhrung. / Imaginea evreului in pictura moderna. Studiu introductiv. Traducere in limba romana de Ion Peleanu. (Zweisprachige Ausgabe.) Editura Hasefer: Bucuresti, 2005. ISBN 973-630-091-9.
⢠Kostbarkeiten siebenbßrgischer TÜpferkunst. Begleitbuch zur Ausstellung der Sammlung Hans W. Gabånyi (VerÜffentlichungen des Hauses des Deutschen Ostens: Bd. 9), Kastner & Callwey: Forstinning, 1998. ISBN 3-927977-11-X.
⢠Zeugen aus dem ostjßdischen Alltag. Hausrat und Handwerk am Rande der Karpaten. Eine Dokumentation in Schriften, Objekten und Bildern. Begleitheft zur Ausstellung Alltägliches Erzählen im Üstlichen Judentum am Institut fßr Germanistik, Karl-Franzens-Universität, Graz 1996.
⢠Das Wassertal in Ostmarmatien. Erzählvorgang und Erzählfunktion in einem multikulturellen, gemischtethnischen Gebiet, dargestellt am Beispiel der Volksmärchen'. Dissertation. (Schriftenreihe der Kommission fßr ostdeutsche Volkskunde in der Deutschen Gesellschaft fßr Volkskunde e. V., Kiel: Bd. 1). Steffen Kaiser: Mßnchen 1996.
⢠Hans Mattis-Teutsch (1884-1960). Grafiken, Schriften, Zeitdokumente. Katalog. Haus des Deutschen Ostens: Mßnchen 1993. ISBN 3-927977-06-3.
⢠Phantastische Wesen in Mythen und Sagen. Versuch einer vergleichenden Deutung in der Volkserzählung der Zipser und Ukrainer Nordrumäniens. In: Dacoromania. Jahrbuch fßr Üstliche Latinität, 6,1981-1982. Freiburg / Mßnchen, 1982.
⢠TÜpferkunst der Deutschen in Rumänien. Bibliographie. Keramik-Freunde der Schweiz / Amis de la CÊramique, Neujahrsgabe, 1972. Zßrich: Verlag und Schriftenreihe des Schweizer Landesmuseums.
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Claus Stephani im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Claus Stephani: Blumenkind. Bayerisches Fernsehen, Sendung Lesezeichen mit Armin Kratzert. 14. September 2009
⢠Grßne Mutter Bukowina, Deutsch-jßdische Schriftsteller. Eine Dokumentation in Handschriften, Bßchern und Bildern. Ausstellung. In: Kulturpolitische Korrespondenz, 30. Juli 2010, abgerufen am 4. Februar 2011
⢠Michaela Trost: Kulturlandschaft Bukowina: Literarische Dokumentarschau in Mßnchen. In: Siebenbßrgische Zeitung, 2. Mai 2010, abgerufen am 4. Februar 2011
⢠Website von Claus Stephani, abgerufen am 15. März 2011
⢠Anna Steinbauer: Methoden der Securitate? Der rumäniendeutsche Schriftsteller Claus Stephani hat die Zeitschrift âSinn und Formâ verklagt, weil er in einem Aufsatz als mutmaĂlicher Spitzel bezeichnet worden war, SĂźddeutsche Zeitung, 21. Oktober 2014
Einzelnachweise
cite-note-vita-11. â Claus Stephani: Vita
cite-note-22. â Eduard Schneider: âDas letzte Blatt vor den Mund. Zu dem neuen Lyrik-Heft des Bukarester deutschen Poesie-Clubs.â In: âNeue Banater Zeitungâ (Temeswar), 17/3296, 29. Juni 1973, S. 4.
cite-note-33. â Kobieta, ktĂłrÄ
porwaĹ wiatr. Nasza KsiÄgarnia: Warszawa, 2012 (Ăbersetzung ins Polnische des Romans âBlumenkindâ), ISBN 83-10-11896-1
cite-note-44. â ĐŃикаСни на овŃоиŃĐľ Од иŃŃĐžŃна ĐвŃОпа. ĐŃиŃодиН ĐНаŃŃ Đ¨ŃĐľŃани. ĐŃовОд Од гоŃПанŃки ĐĄŃĐľŃан ХиПОвŃки. ĐгНодаНО: ХкОпŃĐľ, 2010 (Ăbersetzung ins Mazedonische der Sammlung OstjĂźdische Märchen in der Reihe Die Märchen der Weltliteratur). Eugen Diederichs Verlag: MĂźnchen 1998
cite-note-66. â Blogspot: Personalakte
cite-note-pranger-77. â Claus Stephani: Am medialen Pranger (25. März 2011)
cite-note-88. â Bericht eines Securitate-Mitarbeiters: Schwester LĂźge, Bruder Schmerz â faz.net, Frankfurter Allgemeine Zeitung: Bericht eines Securitate-Mitarbeiters. Schwester LĂźge, Bruder Schmerz, 20. November 2010, abgerufen am 23. November 2010.
cite-note-99. â Securitate-Mitarbeit: Die Fortsetzung der Verleumdung â faz.net, Frankfurter Allgemeine Zeitung: Securitate-Mitarbeit. Die Fortsetzung der Verleumdung, 23. November 2010, S. 31.
cite-note-1010. â Blogspot: Die Neue Literatur (Nr. 4/1974) im Visier der Securitate (2009)
cite-note-1111. â siebenbuerger.de, SiebenbĂźrgische Zeitung, Peter Motzan: Ein Bericht des IM âMogaâ und seine Folgen, 2. Dezember 2010, abgerufen am 20. Januar 2011
cite-note-1212. â Halbjahresschrift fĂźr sĂźdosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik, Wiliam Totok: Streiflichter. Aus den Hinterlassenschaften der Securitate. Heft 1â2/2010, S. 33â64, Oktober 2010
cite-note-1313. â siebenbuerger.de, SiebenbĂźrgische Zeitung, Peter Motzan: Ein Bericht des IM âMogaâ und seine Folgen, 2. Dezember 2010, abgerufen am 20. Januar 2011
cite-note-1414. â siebenbuerger.de, SiebenbĂźrgische Zeitung, Claus Stephani: Wer war eigentlich IM âMogaâ?, 8. Dezember 2010, abgerufen am 20. Januar 2011
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cite-note-1616. â Ein Bericht des IM âMogaâ und seine Folgen. Abgerufen am 18. Januar 2024.
cite-note-1717. â halbjahresschrift.blogspot.com, Halbjahresschrift fĂźr sĂźdosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik: "Marin", 3. Februar 2011, abgerufen am 4. Februar 2011.
cite-note-1818. â claus-stephani.de (Memento vom 28. Juni 2013 im Internet Archive), Claus Stephani: Treibjagd, 22. November 2010; abgerufen am 18. Januar 2024.
cite-note-1919. â revista22.ro (Memento vom 4. November 2011 im Internet Archive), Revista 22, Germina Nagat: Colaborarea cu Securitatea o chestiune de character, 3. Mai 2011, in rumänischer Sprache; abgerufen am 18. Januar 2024.
cite-note-2020. â claus-stephani.de Zu UrteilssprĂźchen und Verboten, 11. Dezember 2012
cite-note-2121. â Der deutsche Weg der Aktenaufklärung war richtig.http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_2817/
cite-note-2222. â Carsten Hueck: Schicksalhafte Wege. In: Deutschlandradio Kultur, 6. August 2009, abgerufen am 4. Februar 2011.
cite-note-2323. â Ernest Wichner: Liebe, Hass und Mord. In: Die Welt, 29. August 2009, abgerufen am 4. Februar 2011.
cite-note-2424. â Blumenkind. Ein bĂśser Traum. (Memento vom 30. Mai 2014 im Internet Archive) In: OE1 ORF, 15. September 2009, abgerufen am 18. Januar 2024.
cite-note-2525. â Claus Stephani In: Literavideo Herbst 2009, abgerufen am 4. Februar 2011.
cite-note-2626. â Claus Stephani. Blumekind. Klappentext und Rezension. In: perlentaucher.de, abgerufen am 4. Februar 2011.
cite-note-2727. â Georg Aescht: Ein jĂźdisches Frauenschicksal. (Memento vom 11. Juni 2012 im Internet Archive) In: David, Heft 85, 06/2010, abgerufen am 18. Januar 2024.
cite-note-2828. â br.de (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt Linktext fehlt.
cite-note-2929. â OstjĂźdische Märchen (Reihe: Die Märchen der Weltliteratur). Eugen Diederichs Verlag: MĂźnchen 1998
cite-note-3030. â M. Czekelius: Claus Stephani: Vom Ende der Menschlichkeit. In: SiebenbĂźrgische Zeitung, 26. Februar 2006, abgerufen am 4. Februar 2011.